| Zur Fotografie des
Mondes von Thierry Legault mit Ergänzungen von Wolfgang Paech |
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| Hochaufgelöste Detailaufnahmen des Mondes -
Seeingbedingungen |
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Das Seeing
verfälscht und verändert die Einzelbilder einer Videosequez in
vielfältiger Form. Man unterscheidet generell zwischen dem
In einer Nacht mit durchschnittlichem Seeings können höchstens 1- bis 10% der Einzelbilder für ein Summenbild eingesetzt werden. Während Zeitintervallen mit sehr guten Seeingbedingungen können allgemein 20 bis 50% der Einzelbilder gestackt werden. Mit einer digitalen Spiegelreflexkamera oder einer single shot CCD Kamera sind deshalb mehrere dutzende Aufnahmen von Einzelbildern erforderlich, um ein gutes Summenbild zu erzeugen. Bei Aufnahmen mit einer CCD Videokamera erzeugt 1 Minute Videosequenz bei einer Aufnahmefrequenz von 30 Bildern pro Sekunde bereits 1.800 Einzelbilder. Bei einer Chipgröße von 1024 x 768 Pixeln wird das unkomprimierte Datenfile bereits weit über 1 Gigabyte groß. Die beiden folgenden Bilder zeigen links: das schlechteste Bild einer kurzen Videosequenz und rechts: das beste Bild aus der gleichen Aufnhamesequenz (beide Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern). Hinweis: auf Grund der schnell wechselnden Seeingbedingungen ist die Bildauswahl sehr kritisch ! |
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| Merke:
Aufgrund schnell wechselnder Seeingbedingungen ist
wegen der ultraschnellen Bildaufnahme einer Videokamera (bis zu 120 Bilder pro
Sekunde) die Technik des lucky imaging der Aufnahmetechnik mit einer DSLR/CCD
Kamera "haushoch überlegen. Viele Nächte mit mittlerem Seeing
können mit der Videotechnik genutzt werden, wogegen mit DSLR/CCD Kameras
keine verwertbaren Bilder aufgenommen werden. |
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| Preiswerte
Refraktorobjektive erzeugen vielfach Bildunschärfen durch die sogenannte
Restchromasie. Solche Objektive sind für den grünen Spektralbereich
optimiert, weil das menschliche Auge in diesem Spektralbereich am
empfindlichsten ist. Hier können Infrarotfilter nicht mehr eingesetzt
werden. Obligatorisch sollte jedoch ein
UV/IR
Sperrfilter in den Strahlengang gesetzt werden. Dieses filtert den
ultravioletten- und den infraroten Spektralbereich aus (indem Videokameras
durchweg empfindlich sind). Eine weitere Verbesserung der Abbildungsqualität kann erreicht werden, wenn statt des UV/IR Sperrfilter ein Linienfilter im grünen Spektralbereich eingesetzt wird. Dieses schneidet aus dem kompletten Spektralbereich denjenigen Bereich heraus, für den diese Objekte optimiert sind, z. B. ein Baader SolarContinuum Filter. |
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